Körpersprache zum MITMACHEN! Teil 1 – Meideverhalten

Körpersprache

Seinen Hund wahrzunehmen mit all seinen Bedürfnissen, dass ist eins der Ziele von darfderdas. Ein wichtiger Aspekt dabei ist seine Körpersprache. Können wir unseren Hund „lesen“, können wir viel besser einschätzen, was er gerade empfindet oder was seine Bedürfnisse sind. Wir können aber auch erahnen, was er wohl als nächstes tun wird. Das macht die Körpersprache zu so einem spannenden Thema und glaubt mir, es mach wahnsinnig viel Spaß die Fremdsprache Hund zu lernen 😃!

Ich möchte hier eine kleine Reihe zu starten, wo wir die Körpersprache des Hundes in den Vordergrund rücken. Oftmals würden wir vielleicht anders reagieren, wenn wir die kleinen, feinen Ausdrucksweisen wahrnehmen oder verstehen können.

Hier in Teil 1 geht es um MEIDEVERHALTEN. Ich hab hier eine Zeichnung von einem ängstlichen Hund für euch eingefügt, der ganz viel Meideverhalten zeigt. Und das so offensichtlich, dass man es auch rein intuitiv direkt erahnt.

Aber was zählt noch alles zum Meideverhalten? Wie zeigt euch der Hund, dass er etwas nicht möchte? Oder das er sich unwohl fühlt in der Situation? Wie sagt dein Hund NEIN?

Ich würde mich freuen, wenn es eine rege Beteiligung gibt! Schreibt einfach auf, was ihr denkt, wie euer Hund zeigt, wenn ihm was nicht gefällt. Wie sind die Ohren, die Rute, der Körperschwerpunkt, die Augen usw….??? Egal, was euch in den Sinn kommt zum Thema Meideverhalten, haut es raus 😉🙃

 

Autorin: Christiane Jacobs – sprichhund.de

5 thoughts on “Körpersprache zum MITMACHEN! Teil 1 – Meideverhalten

  1. Robby bleibt einfach stehen. und macht Mikro-Augenbewegungen in Richtung des Auslösers, früher ist er dann regelrecht eingefroren.
    Gina lässt sich nicht gern am Rücken anfassen und schmeißt sich deshalb bei TA und Physio vorsorglich auf den Rücken.
    Wenn kein Platz zum weggehen ist, haben wir schmatzen, weggucken, Kopf wegnehmen.
    Draußen gibt’s dann noch Bogen laufen, weggehen oder zb Verlegenheitslösung/Beschwichtigungsschnüffekn bis die Situation vorbei ist.
    Das bezieht sich eigentlich alles auf Situationen, die von mir gemanaged werden können.

  2. Ich bedanke mich herzlich für eure Kommentare und Ideen zum Thema Meideverhalten. Ich hab mal noch ein bisschen in meiner „Fachlektüre“ zum Thema recherchiert und fasse hier mal zusammen, was ich darin zum Meideverhalten gefunden habe:

    – Körperschwerpunkt weg vom Auslöser – auch das wegdrehen von einzelnen Körperteilen (z.B. dem Popo beim Analwittern) gehört dazu
    – Alle Bewegungen von Körperteilen, die nach hinten bzw. vom Auslöser weg gehen – Ohren nach hinten – dabei muss man aber „freundliche Signale“ berücksichtigen, das ist dann kein Meideverhalten
    – Kopf zurückgezogen – vom Auslöser weg
    – Kopf wegdrehen – bei einem Konflikt wird dabei das Weiße in den Augen sichtbar, weil sich nur der Kopf wegdreht
    – weg gehen vom Auslöser – meist in Kombi mit nach hinten/unten gezeigten Körperteilen

    Habt ihr dazu noch Fragen? Dann gerne raus damit :-).

  3. Unter diesem Link http://sprichhund.de/meideverhalten/ sieht man super, wie mein Hund Knicka durch das Kopfabwenden demonstriert, dass er das Futter nicht haben möchte. Das ist schon Meideverhalten und ich weiß in den Situationen, dass er jetzt auf keinen Fall fressen wird. Hab ich 10000fach getestet :-P….

    Ganz spannend auch im Auto, wenn ich ihm nach einer Runde die Trinkflasche zeige: wenn er den Kopf dann so wie auf dem Video weg dreht, kann ich mir absolut sicher sein, dass er das Wasser nicht anrühren wird, wenn ich es in den Napf schütte. Guckt er die Flasche an, trinkt er aber!

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